Paraschat Nasso

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Was die Gerschoniter für das Heiligtum machen müssen

4,21
Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Zähle auch die Gerschoniter nach Häusern und Familien und nimm sie in eine Liste auf. Alle Gerschoniter, die zwischen 30 und 50 Jahre alt sind, sollst du zählen, also alle, die einen Dienst am Heiligtum verrichten müssen.

Und das ist das, was die Gerschoniter am Heiligtum tun müssen und was sie vom Heiligtum auf der Reise tragen sollen: Sie sollen sich um die Teppiche und um die Decken, die über dem Zelt liegen, kümmern, auch um den Vorhang am Eingang des Zeltes und um die Umhänge des Vorhofes, auch um den Vorhang am Eingang des Vorhofes. Alles, was die Gerschoniter zu tun haben, sollen sie nach Anordnung Aharons und seiner Söhne tun. Aharon und seine Söhne sollen sie beaufsichtigen, dass sie auch alles nach rechter Anordnung ausführen. Und ganz speziell soll Itamar, der Sohn Aharons, auf die Gerschoniter achten und sie beaufsichtigen.

Was die Merariter für das Heiligtum machen müssen

Auch die Merariter sollst du nach ihren Häusern und Familien zählen und in Listen aufnehmen, und zwar alle Merariter, die zwischen dreißig und fünfzig Jahre alt sind, also einen Dienst am Heiligtum zu verrichten haben.

Und das ist es, was die Merariter am Heiligtum zu tun und was sie während der Reise durch die Wüste zu tragen haben: Sie sollen auf die Bretter des Heiligtums, auf die Riegel und Säulen und Füße achten. Auch auf die Säulen und Füße des Vorhofs. Das ist es, worauf sie achten sollen und was sie zu tragen haben. Itamar soll die Merariter besonders im Auge behalten und auf sie achten, dass sie alles richtig machen.“

Wie die Leviten gezählt werden

Und so zählten Mosche, Aharon und die Obersten der ganzen Gemeinde die Söhne der Kehatiter nach ihren Familien, und sie zählten alle, die zwischen 30 und 50 Jahre alt waren, alle, die am Heiligtum einen Dienst zu verrichten hatten. Und es waren insgesamt 2750 Kehatiter.

Und die Zahl all der Gerschoniter, die zwischen 30 und 50 Jahre alt waren und einen Dienst am Heiligtum zu verrichten hatten, und die Mosche und Aharon zählte, belief sich auf insgesamt 2630.

Und die Merariter, die von Mosche und Aharon gezählt wurden, alle, die zwischen 30 und 50 Jahre alt waren und einen Dienst am Heiligtum zu verrichten hatten, waren insgesamt 3200.
So zählten Mosche und Aharon insgesamt 8580 Leviten, die zwischen 30 und 50 Jahre alt waren und einen Dienst am Heiligtum zu verrichten hatten. Und auch wurde unter Aufsicht von Mosche jedem das zugewiesen, was er zu tun und zu tragen hatte.

Wie die Unreinen aus dem Lager gewiesen wurden

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Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Sag den Kindern Jisraels, dass sie jeden aus dem Lager *der Jisraeliten* hinausschicken sollen, der aussätzig ist oder sich sonstwie, zum Beispiel an einer Leiche, verunreinigt hat. Egal, ob es sich um Männer oder Frauen handelt: Schickt sie hinaus vor das Lager. Denn sie sollen das Lager, in dessen Mitte ich wohne, nicht verunreinigen.“

Und die Kinder Jisraels taten, was man ihnen sagte und schickten alle Aussätzigen und Unreinen aus dem Lager.

Die Wiedergutmachung

Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Angenommen, jemand hat irgendetwas Unrechtes getan, zum Beispiel etwas an sich genommen, was ihm nicht gehört, und er fühlt sich dabei nicht wohl und merkt, dass er etwas Unrechtes getan hat, dann soll er deutlich bekennen, dass er etwas Unrechtes getan hat und soll den Schaden, den er angerichtet hat, wieder gutmachen, zum Beispiel etwas Gestohlenes zurückgeben. Hat derjenige, der etwas Unrechtes getan hat, nicht mehr die Möglichkeit, den Schaden wiedergutzumachen (zum Beispiel, weil der Geschädigte *ohne Erben* gestorben ist), dann soll er zum Kohen gehen, und ihm das zurückgeben, was ihm nicht gehört. Dem Kohen hat er aber auch noch den Widder für das Ascham-Opfer zu bringen, damit der Kohen für seine „Reinigung“ das Ascham-Opfer darbringen kann.

Im übrigen soll alles, was die Kinder Jisraels dem Kohen bringen, auch diesem gehören und keinem anderen.“

Wenn der Mann seiner Frau nicht mehr traut

Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Sag den Kindern Jisraels auch Folgendes: Wenn ein Mann glaubt, dass seine Frau ihm nicht treu war und er eifersüchtig wird, weil er denkt, dass seine Frau bei einem anderen Mann lag, dann soll er seine Frau nehmen und mit ihr zum Kohen gehen. Ihm soll er für seine Frau Mehl als Opfer bringen, aber weder Öl noch Weihrauch darüber geben. Das soll eine Mincha, ein Speiseopfer, sein, und zwar ein Speiseopfer, das Schuld in Erinnerung rufen soll. Daraufhin soll der Kohen die Frau zu sich kommen lassen und sie vor den Ewigen hinstellen. Dann soll der Kohen heiliges Wasser, *also Wasser aus dem kupfernen Becken*, in einem Tongefäß holen, etwas Staub vom Boden der Wohnung nehmen und es ins Wasser stäuben. Dann soll der Kohen die Frau vor den Ewigen hinstellen, ihr das Kopfhaar lösen und ihr die Mincha, das Speiseopfer, in die Hand geben, während er selbst das Bitterwasser in Händen hält. Dann soll er eindringlich der Frau sagen: Wenn du unschuldig bist und du nicht untreu deinem Mann gegenüber warst und bei keinem Mann gelegen hast, dann sollst du durch dieses Bitterwasser unverletzt bleiben.
Wenn du aber auf Abwege geraten bist und dich unrein gemacht hast und ein Mann bei dir gelegen hat außer deinem eigenen Mann: dann mache der Ewige dich zur Verfluchung und zum Schwur inmitten deines Volkes, und es komme dieses fluchbringende Wasser in dein Inneres, damit dein Bauch anschwillt und deine Hüfte einfällt. Und die Frau soll sagen: Amen, Amen! Und der Kohen soll diese Verfluchungen in ein Buch schreiben und sie in das bittere Wasser hinein abwischen; und dann soll er die Frau das fluchbringende Wasser der Bitterkeit trinken lassen, damit das fluchbringende Wasser in sie komme. Dann soll der Kohen aus der Hand der Frau das Eiferopfer vor dem Ewigen schwingen und zum Altar bringen. Wenn nun die Frau sich nicht unrein gemacht hat und rein ist, dann wird sie unversehrt bleiben und belohnt werden mit Kindern. Das ist das Gesetz der Eifersucht: Wenn eine Frau auf Abwege gerät und sich unrein macht oder wenn über einen Mann der Geist der Eifersucht kommt und er eifersüchtig wird auf seine Frau, dann soll er die Frau vor den Ewigen stellen, und der Kohen soll mit ihr tun nach diesem ganzen Gesetz. Und der Mann wird frei sein von Schuld; eine solche Frau aber soll ihre Schuld tragen.

Der Nasiräer

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Und der Ewige redete zu Mose: „Rede zu den Kindern Jisraels und sag ihnen: Wenn jemand, ein Mann oder eine Frau, das Gelübde eines Nasiräers gelobt, um für den Ewigen ganz da zu sein, dann soll er keinen Wein und kein Bier trinken, nicht einmal Trauben soll er essen. Auch darf er sich nicht die Haare und den Bart schneiden. Auch soll er alle diese Tage, in denen er ganz besonders dem Ewigen zur Verfügung steht, sich keiner Leiche nähern, nicht einmal wegen seines Vaters, seiner Mutter, seines Bruders oder wegen seiner Schwester soll er sich unrein machen. Alle Tage seiner Absonderung ist er dem Ewigen heilig. Wenn jetzt aber jemand plötzlich neben ihm stirbt und er dadurch unrein wird, dann soll er seine Haare nach sieben Tagen schneiden und am achten Tag zwei junge Tauben zum Kohen an den Eingang des Ohel Moed bringen. Und der Kohen soll die eine als Chattat und die andere als Ola opfern und ihn wieder ins Reine bringen, denn er ist wegen einer Leiche unrein geworden. Die vorigen Tage, an denen er ganz besonders für den Ewigen da war, gelten nicht mehr und er muss von vorne anfangen.

Und das ist das Gesetz des Nasiräers: An dem Tag, an dem die Absonderung für den Ewigen endet, soll man ihn an den Eingang des Ohel Moed bringen. Und er soll dem Ewigen seine Gabe bringen: ein einjähriges Lamm ohne Fehler als Aufstiegsopfer und ein einjähriges weibliches Lamm ohne Fehler als chattat (Reinigungsopfer) und einen Widder ohne Fehler als Friedensopfer sowie einen Korb mit ungesäuerten Broten. Und der Nasiräer soll an dem Eingang des Ohel Moed seine Haare schneiden, das abgeschnittene Haar nehmen und es auf das Feuer legen, das unter dem Friedenssopfer brennt. Und der Kohen soll etwas von dem Widder und vom ungesäuerten Brot nehmen und das mit dem Nasiräer als Schwingopfer vor dem Ewigen schwingen. Und danach kann der Nasiräer wieder Wein trinken.

Der Segen Aharons

Und der Ewige redete zu Mose und sagte: „Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen: So sollt ihr die Kinder Jisraels segnen! Sprecht zu ihnen: Der Ewige segne dich und behüte dich! Der Ewige soll dir *sein freundliches Gesicht* zeigen und sei dir gnädig! Der Ewige soll dir sein Angesicht zuwenden und dir Frieden geben! Und so sollen sie meinen *ausgesprochenen* Namen auf die Kinder Jisraels legen, und ich werde sie segnen.“

Die Geschenke der Fürsten

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An dem Tag, als Mosche die Wohnung aufgerichtet und sie mit allen ihren Geräten geheiligt hatte, brachten die Obersten der Stämme ihre Gaben vor den Ewigen, Wagen und Rinder brachten sie.

Und der Ewige redete zu Mosche und sagte ihm: „Nimm das alles  von ihnen an, denn du wirst alles benötigen, wenn du das Ohel Moed erbaust. Und auch die Leviten benötigen die Wagen und Rinder, da sie das Heiligtum ja tragen müssen.“

Und so gab Mosche den Söhnen Gerschons und den Söhnen Meraris die Wagen mit den Rindern. Nur die Söhne Kehats bekamen nichts, denn sie mussten die Sachen, die sie zu tragen hatten, auf der Schulter tragen.

Und dann brachten die Obersten der Stämme ihre Geschenke für die Einweihung des Altars.
Und der Ewige sagte zu Mosche: „Jeden Tag soll ein anderer Oberster seine Gabe zur Einweihung des Altars bringen.“ Und so brachten der Reihe nach alle Obersten ihre Geschenke vor den Altar.

Und das waren insgesamt die Geschenke, die die Obersten der Stämme brachten: zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Sprengschalen, zwölf goldene Schalen; zwölf goldene Schalen voller Räucherwerk, zwölf Stiere; dazu zwölf Widder, zwölf einjährige Lämmer, zwölf Ziegenböcke zur chattet. Dazu sechzig Widder, sechzig Böcke, sechzig einjährige Lämmer.
Und wenn Mosche in das Ohel Moed hineinging, um mit dem Ewigen zu reden, dann hörte er die Stimme von der Kapporet des Aron ha-qodesch, und er redete zu ihm.

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