Willkommen bei Parascha – Die Junge Tora

Paraschat Behar Sinai und Paraschat Bechukkotai

Die letzten beiden Paraschijot des Buches Wajikra ändern im Verhältnis zu den vorangegangenen etwas die Blickrichtung: Die Kohanim, die Priester des Heiligtums, treten nun ganz in den Hintergrund, und das Land selbst wird thematisiert. Das ist neu. Denn bislang war der Blick ganz auf die Jetztzeit (die Wüstenzeit) gerichtet. Nun ist die Zukunft Gegenstand der Betrachtung, eine Zukunft, die beinhaltet, dass das Volk Jisrael einmal im Land Knaan (im Land Jisrael) leben wird. Beide wichtigen Gebote dieser Parascha (zum Schabbat- und Joveljahr) beziehen sich vornehmlich auf das Land. Das Schabbatjahr wird als »Schabbat für das Land« erklärt, im Joveljahr fällt alles Land wieder an seinen Ursprungseigentümer zurück. Dem Volk wurde immer wieder das Land als Erbbesitz von G’tt versprochen, der gesamte Auszug aus Mizrajim und die Wanderung durch die Wüste sind auf diese Gabe hin ausgerichtet. Ja, man könnte sogar sagen, dass der gesamte erzählerische Bogen von der Josefsgeschichte bis zum Ende der Torah auf die Gabe des Landes hin orientiert ist und alles in diesen Rahmen gehört.

Euer Paraschen-Team

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